ILEK "Weiße Elster"

Die Kommunen und Dörfer des ländlichen Raumes wurden Ende 2006 durch Staatsminister Tillich aufgerufen, integrierte ländliche Entwicklungskonzepte (ILEK) als Grundlage für die Förderperiode bis 2013 zu erarbeiten.
Dem Aufruf folgend haben sich die Kommunen Elstertrebnitz, Groitzsch, Kitzen und Pegau als Region "Weiße Elster" zusammengefunden, um mit Unterstützung des IWR im Zeitraum von Januar 2007 bis Juni 2007 das Integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) zu erarbeiten.
Angrenzend an das Neuseenland im Südraum von Leipzig gelegen, bedingt durch die Trennwirkung der aktiven Tagebaue und der bisherigen Entwicklung ist die Region "Weiße Elster" durch Landwirtschaft, ländliches Gewerbe sowie KMU geprägt. Aus dieser gemeinsamen Tradition heraus haben sich die Gemeinden 2007 zusammen gefunden, um mit Akteuren aus der Verwaltung, von Unternehmen, lokalen Einrichtungen, Verbänden und engagierte Bürgern in 4 Arbeitskreisen ein gemeinsames Leitbild und Schwerpunkte für die Weiterarbeit in Form eines Maßnahme- und Handlungskonzeptes zu erarbeiten.
Im Oktober 2007, wurde durch den Staatsminister des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft der Region "Weiße Elster" für die Förderperiode 2007 bis 2013 der Status "ILE - Gebiet" zuerkannt.
Auf der Basis des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes, konnte in 2008 auf der Grundlage der Förderrichtlinie Integrierte Ländliche Entwicklung (RL ILE/ 2007 des SMUL) mit der für die regionale Entwicklung wichtigen Projekten und Maßnahmen begonnen werden.